Also: Hier doch noch meine Kommentare zu Stifu’s Musik:
Ich hab’s mal durchgehört ohne die Titel und Band’s zu kennen – weil ich die playlist grad nicht zur Hand hatte dacht’ ich mir das als Experiment.
Song 1 ist unverkennbar Guns’n’Roses – die gefallen in kleinen Dosen eigentlich immer, es ist aber doch schon so, dass ich froh bin, dass die Zeiten vorbei sind wo die sogar im Migros gespielt wurden. Eine schöne Erinnerung an vergangene Zeiten.
Song 2… da muss man auch in Stimmung sein dafür, aber qualitativ ist daran nix auszusetzen. Ob ich den Interpreten wohl kenne? Irgendwie schon…
Nummer drei – schon wieder etwas nah an Kleinkunst, aber das italienisch und der Groove machen’s meinen Ohren schon wieder schmackhafter. Besonders die Stellen mit etwas mehr Tempo. Kenn ich aber sicher nicht.
Welch dramatischer Klavierauftakt für Song Nummer 4 – und dann denk ich mir der Stifu mag gesungene Geschichten (magst Du auch Opern?). Insgesamt etwas zu originell angelegt um auch ein wirklich guter Song zu sein. Kein Song den ich mir merke, obwohl’s irgendwie ein Cure-Cover zu sein scheint.
Ja, das mit dem stimmdominanten Songs, da ist etwas dran. Aber schön rockig-bluesig als Song, für Nummer 5 werde ich sicher nach dem Cover suchen und den Autor ausfindig machen.
#6: Ha – der war vorbei bevor ich sicher war, dass es sich um Bad Religion handelt. Das ist geil die mal wieder zu hören. Gleichviele Noten wie all die anderen Songs in einem Drittel der Zeit. Und trotzdem besser.
Mit dem siebten kann ich gar nichts anfangen – zu langsam, zu konstruiert. Auch hier – glaub die kenn ich irgendwie…
Bei Song 8 muss ich lachen, nicht nur wegen dem Song, sondern weil der glaub ich Kanti-weite (heimliche) Übername von Stifu „Jesus“ war, von wegen langem Haar und Bart und so.
Mehr Sprechgesang in Nummer 9. Was da geschwatzt wird auf Deinem Appetizer…. Aber dann besinnen sich die Buben eines Besseren und der Song wird richtig altmodisch gut und wie das so ist mit diesen Songs immer besser bei längerem Hinhören. Und wenn’s nach drei Minuten vorüber ist ist’s grad rechtzeitig bevor man dann doch recht schnell genug bekommt.
Nummer 10 ist dann eine lärmige Fortsetzung von 9, ein schöner Übergang – wenn auch handwerklich nicht ganz so gut irgendwie. Schon wieder keine Ahnung wer das ist obwohl ich die kaum NICHT kenne.
11: Phuu. Irgendwie war ich von dem Hardcorezeugs nie so richtig und doch ein bisschen angefressen. Ich meine, immer noch besser als der Seich der auf 99% aller anderen Kanäle läuft— Wieder: Wer ist das??
#12 – jetzt dreht er aber auf und in eine düstere Richtung der Appetizer, spätestens bei diesem Song geht der zartere Anfang fast schon wieder vergessen. Sonst – s. Kommentare zu 11.
Und weiter geht’s im gleichen Stil – auch wenn hier etwas mehr Fröhlichkeit mitschwingt. Von Songs 9-13 ist das der beste, auch wenn mir weiterhin unklar ist von wem das Zeug alles kommt.
14: Obwohl das eigentlich für meinen Geschmack zu funkig ist , nach dem Gitarrengewitter der letzten 20 Minuten wohltuend, aber schnell ermüdend.
Song 15 – hier wird wieder geschwatzt. Obwohl mir grad das richtige Wort zur Stilbeschreibung fehlt – ich mag den Song nicht.
Und nonemol – ziemlich heavy Kost, auch Nummer 16. Auch 17. Mich hat hier ein bisschen die Kommentierlust verlassen, sorry.
18 – schon ein bisschen leichter um’s Herz, und näher an meinem Geschmack.
19: Seufz. Mag nüm. Und das 9:19’
20: Monoton.
21 – Und es kommt wieder Stimmung auf!
22 – das hast Du genauso gesehen, gäu Stifu: Hier braucht man mal wieder was zum Schmunzeln.
Von 23 hat’s irgendwie recht viel in ähnlichem Stil früher auf der CD. Tönen die alle gleich oder sind’s dieselben? Liegt jedenfalls im relativen Vergleich irgendwo in der Mitte…
24 – Ein guter Schluss! Warum nicht mehr davon?
Mein Gesamteindruck: Erstens: Man braucht nicht zu wissen von wem die Musik ist um sie gut oder eben nicht so gut zu finden. Zweitens – mir ist das ganze Stifu’sche Album etwas zu Old School und am Ende zu heavy. Oder vielleicht etwas zu wenig divers, monoton in den Anlagen der einzelnen Songs? Insgesamt sind der Anfang und der Schluss stärker als die donnernde Mitte. Zum Schluss sei gesagt – es war doch vergnüglich, die Scheibe anzuhören, auch ohne dass ich jetzt hier etwas entdeckt hätte wofür ich iTunes starte – aber mal was anderes als meine übliche Kost (dazu mehr später, noch diesen Monat!!)
P.S. – hab dann das Cover doch noch gefunden – war spannend zu sehen wie ich wen beurteilt habe.